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Dokumentarfilm
"Hinter hohen Mauern" - 1999/2008
Dieser erste Dokumentarfilm entstand 1999 und wurde produziert von Kathrin Zimmer
und Jürgen Hoffmann. Kurz vor dem Abriss der Haftanstalt Amthordurchgang ist es den Beiden gelungen,
authentische Aufnahmen im Gefängnis zu dokumentieren. Im Film kommen aber auch fünf Zeitzeugen zu Wort,
die vom Staatssicherheitsdienst der DDR im Gefängnis Amthordurchgang inhaftiert wurden. Die ursprüngliche
Fassung wurde 2008 von Thomas Niemann überarbeiet. Die neue Version hat eine Länge von 30 Minuten.
"Plötzlich war ich allein - Staatssicherheit, Sippenhaft und die Banalität des wirklich Bösen" - 2007
Ein Film von Martin-Jochen Schulz über Renate Fischer und Günter Ullmann. Wie bin ich hier ´rein gekommen?
Zeit zum Nachdenken. Verbrechen, was ist das? Was die Welt damals mit uns gemacht hat, wer will das noch wissen?
Es soll ja niemand merken, dass unser kleines Elend groß war. Verbrechen einer skrupellosen Mafia. - Scham -
Die Täter: Präsidenten, Armeen, Polizei, Justiz, Politik, Staatssicherheit. Die Opfer: arme Schweine in den
Schlachthöfen der Ideologen. Die untoten Betrüger und Mörder laufen herum mit ihren abgestorbenen Seelen und fetten Pensionen.
Und die Opfer? Die quälen sich durch die Rehabilitation der geschundenen Körper und betrogenen Lebensläufe.
Das schlimmst ist passiert, was vor aller Erlösung passieren kann. Plötzlich war ich allein.
"TABUZONE - Graue Realität zwischen Dunst, Uranerz und Ahnungslosigkeit" - 2007
Im Sommer 1987 entstanden durch Michael Beleites mit einer in die DDR gebrachten Kamera diese zum Teil heimlich
aufgenommen n Bilder von Gera und Ronneburg unter den Bedeingungen gezielter Stasi-Verfolgung. Ein Teil dieser
Aufnahmen war Grundlage für einen Beitrag des ARD-Magazins "Kontraste" am 4. November 1987, der zum ersten Mal das Wismut-Tabu brach.
Im Auftrag der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. wurde der Film von Michael Beleites, Thomas Niemann und Kathrin Zimmer neu bearbeitet.
Darin kommen Menschen zu Wort, die ihre ganz persönliche Sichtweise auf diese Zeit zum Ausdruck bringen.
"Geboren 1989 - grenzenlos frei?" - 2009
Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit ist den Diskussionsprozess mit Jugendlichen für die Gestaltung einer demokratischen
Zukunft zu führen. Durch unsere Arbeit in der Gedenk- und Begegnungsstätte bemerken wir den Generationswechsel
einerseits positiv, da scheinbar Hemmschwellen für Nachfragen und Diskussionen abgebaut scheinen, doch andererseits
fehlt wegen einer noch nicht an allen Lehrstätten erneuerter Erinnerungskultur Wissen. Zu spüren sind Unsicherheiten
durch vorgefertigte Argumente aus dem familiären Umfeld. Die meisten der Projektteilnehmer haben das Land DDR nicht
mehr kennen gelernt, hören darüber Geschichten, werden erwachsen mit Erinnerungsfetzen, sind konfrontiert mit Wahr-
und Unwahrheiten, kennen keine Diktatur, verstehen Demokratie vielleicht nicht. Wollen sie grenzenlos frei sein?
Spüren sie eine Mauer in den Köpfen? Haben sie Ansprechpartner in ihren Eltern, Großeltern, Lehrern? Haben sich
subjektive Erinnerungen aus dem Umfeld auf die Erziehung ausgewirkt? Spielt die DDR überhaupt noch eine Rolle.
Fühlt man sich deutsch oder ostdeutsch oder westdeutsch? Wollen sie zivil couragiert sein? Was bedeutet Freiheit?
Im Mittelpunkt dieses Projektes standen 112 Gespräche mit einer Gesamtlänge
von 11 Stunden und 35 Minuten. Alle Interviews sind im Verein Gedenkstätte Amthordurchgang archiviert.
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