
Ausstellung in der Gedenk- und Begegnungsstätte im Torhaus
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Das Gefängnis am Amthordurchgang in Gera wurde in unterschiedlichen historischen Epochen von 1874 bis 1999
genutzt. In der Zeit von 1933 bis 1989 waren hier ausschließlich politische Gefangene inhaftiert.
Das Gefängnisgebäude wurde 1999, trotz massiver Proteste und einer Besetzung durch den Verein
Gedenkstätte Amthordurchgang, abgerissen. Der authentische Ort existiert nicht mehr. Vor dem Abriss gerettet werden konnte
das ehemalige Verwaltungsgebäude im Eingangsbereich der Haftanstalt, das sogenannte Torhaus. Dieses mußte von Grund auf
saniert werden und wurde am 18. November 2005 als Gedenk- und Begegnungsstätte eröffnet.
Auf künstlerische Art und Weise sind Originalteile der Haftanstalt in die Ausstellungsräume integriert.
Die ständige Ausstellung konzentriert sich auf die Zeiträume von politischen Inhaftierungen:
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1933 - 1945
Die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland
Die Terrorinstrumente der Nationalsozialisten
Widerstand und Verweigerung
Der nationalsozialistische Rassenwahn
Einzelschicksale
1945 - 1952
Das NKWD in Deutschland
Stalinistische Säuberung
Die Haftanstalten des NKWD
Die sowjetischen Speziallager
Einzelschicksale
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1952 - 1989
Das Ministerium für Staatssischerheit
Die Struktur des Staatssicherheitsdienstes
Die Methoden des Staatssicherheitsdienstes
Die Untersuchungshaftanstalten des Staatssicherheitsdienstes
Einzelschicksale
Das Wirken der SED von 1946 bis 1989/1990
Die Zwangsvereinigung der SPD und der KPD zur SED
Das Wirken der SED bis in alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche
Die Steuerung der Planwirtschaft
Der Umgang der Partei mit Problemen
Die Entwicklungen in den Jahren 1989/1990
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