Gedenk- und Begegnungsstätte
im Torhaus
der politischen Haftanstalt
1933 - 1945 / 1945 - 1989

Geschichte
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Geschichte 1933 - 1945

Die Nationalsozialistische Diktatur war ein Wechsel vom Rechts- zum Polizeistaat. Die Staatspolizei konnte Leute inhaftieren und in Konzentrationslager bringen. Die Justiz setzte Hitlers Vorstellung von "Recht" um. Die meisten politisch Inhaftierten kamen in Gestapo-Zellen, einige ins Gerichtsgefängnis.

1933 verhaftete Gewerkschaftler:
Ernst Bock
Otto Ebert
Johann König
Otto Maaß

Willi Martin
Paul Mengel
Albert Meyer
Paul Nicolaus

Walter Ranke
Heinrich Ritter
Walter Schack
Christian Schmidt

Ernst Schmidt
Paul Schmidt
Gustav Schütt
Kurt Seifert

1933 verhaftete Sozialdemokraten:
Robert Giebler
Artur Schöneburg

Eugen Selbmann
Max Teppert

Kommunisten mit langen Zuchthausstrafen:
Fritz Gäbler (12 Jahre) Wilhelm Gabel (6 Jahre 5 Monate)
Edwin Bergner (11 Jahre) Walter Böhme (6 1/4 Jahre)
Walter Erdmann (10 3/4 Jahre) Max Keppel (5 Jahre)
Eugen Selbmann (10 1/4 Jahre) Helene Fleischer (4 1/2Jahre)
Otto Trillitzsch (10 Jahre) Klara Trillitzsch (4 1/2Jahre)
Richard Bräutigam (8 Jahre 1 Monat) Alfons Trummer (4 Jahre 5 Monate)

SPD-Mitglied mit langer Zuchthausstrafe:
Franz Petrich (8 Jahre)

Von Gestapo Ermordete/an Haftfolgen Verstorbene:
Meta Böhnert KPD, Stadtratsmitglied † 28.04.1934
Erich Wilke KPD † 24.07.1934, erschlagen
Otto Rothe KPD-Funktionär † 25.04.1935, misshandelt
Christian Schmidt SPD, Gew. † 01.12.1939, ermordet
Rudolf Diener KPD † 13.03.1941, erschlagen